LumaFusion
Ein Multitrack-Videoeditor für iPad, iPhone und Android, der auch anspruchsvolle Projekte per Touchscreen meistert
von Luma Touch LLC · gelistet am 23. Okt. 2026
Kurzfazit
Wenn du regelmäßig mobil Videos schneidest und richtige Spuren sowie Kontrolle über Farbe und Audio willst, ist LumaFusion den Einmalpreis absolut wert – besonders auf dem iPad. Android-Nutzer sollten vor dem Kauf prüfen, ob die App auf ihrem Gerät gut läuft.
Ideal für Creator und Journalisten, die einen echten Multitrack-Videoeditor auf Smartphone oder Tablet wollen, ohne ein Abo zu bezahlen
Von AppsPicks getestet am 23. Okt. 2026. So testen wir
LumaFusion im Test
LumaFusion ist ein Videoeditor zum Einmalkauf, der einen Desktop-ähnlichen Workflow auf Smartphones und Tablets bringt. Du bekommst sechs Video- oder Grafikspuren plus sechs weitere reine Audiospuren, eine Timeline, die wahlweise magnetisch oder spurbasiert arbeitet, Keying für Greenscreen-Aufnahmen, Farbkorrektur mit Scopes und LUT-Unterstützung, Keyframes sowie mehrschichtige Titel. Die App eignet sich für YouTuber, Mobile-Journalisten, Studierende und alle, denen einfache Clip-Trimmer nicht mehr reichen, die aber nicht auf einen Laptop umsteigen wollen.
Im Alltag fühlt sie sich wie ein echter Editor an, der eben für Finger gebaut ist. Trimmen, Ebenen anlegen und Audio mischen gehen schnell, sobald du die Gesten verinnerlicht hast, und du kannst Voiceover aufnehmen, während der Schnitt abgespielt wird. Auf dem iPad lässt sich eine Vorschau auf einem externen Monitor anzeigen, und auf unterstützten Samsung-Geräten bekommst du mit dem Dex-Modus einen größeren Bildschirm. Rechne mit einer gewissen Einarbeitungszeit, wenn du bisher nur vorlagenbasierte Apps genutzt hast.
Warum wir sie ausgewählt haben: Sie bietet Multitrack-Schnitt, Farbwerkzeuge und Audiosteuerung zu einem einmaligen Preis – für den Kern-Editor ist kein Abo nötig.
Darauf solltest du achten: Die Android-Version ist deutlich schlechter bewertet als die iOS-Version, und einige für iOS aufgeführte Funktionen wie der Stabilisator und die Sprachisolierung tauchen im Android-Eintrag nicht auf.
Das gefällt uns
- Sechs Video- oder Grafikspuren plus sechs separate Audiospuren
- Wahlweise magnetische oder klassische spurbasierte Timeline
- Farbkorrektur mit Waveform, Vektorskop, Histogramm und LUT-Import
- Umfangreiche Audiowerkzeuge mit parametrischem EQ, Pegel-Keyframes und Ducking
- Einmalkauf für die Kern-App statt Abo
Das könnte besser sein
- Anschaffungspreis von 29.99 USD ohne kostenlose Testversion in den Stores
- Android-Version schlechter bewertet und mit etwas kleinerem Funktionsumfang als iOS
- Braucht mehr Einarbeitung als vorlagenbasierte Editoren
- Manche Extras gibt es nur separat als In-App-Käufe
Fragen zu LumaFusion
Wie viel kostet LumaFusion?
Die App kostet sowohl im App Store als auch bei Google Play einmalig 29.99 USD. Im Google-Play-Eintrag werden zudem In-App-Käufe für optionale Extras angezeigt.
Auf welchen Plattformen ist die App verfügbar?
Sie ist für iPhone und iPad über den App Store und für Android über Google Play erhältlich. Die Funktionen unterscheiden sich zwischen beiden Versionen etwas.
Kommt die App mit 4K-Material zurecht?
Ja. Beide Versionen unterstützen laut Beschreibung Medien bis 4K, die iOS-Version nennt außerdem ProRes- und HDR-Material.
Funktioniert die App offline?
Bearbeitet wird direkt auf deinem Gerät, du kannst Projekte also ohne Verbindung schneiden und exportieren. Optionale Online-Medienbibliotheken benötigen allerdings Internetzugang.
Welche Alternativen gibt es?
CapCut und iMovie sind einfachere, kostenlose Optionen für schnelle Schnitte, während DaVinci Resolve für das iPad eine Alternative ist, wenn du tiefer gehendes Color Grading willst.
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