VSCO
Presets im Filmlook und präzise Bearbeitungstools für Handyfotos, mit Stapelbearbeitung und Fotografen-Community
von Visual Supply Company · gelistet am 23. Okt. 2026
Kurzfazit
Lohnt sich, wenn du eine dezente Filmästhetik magst und für die Mitgliedschaft zahlen willst; Gelegenheitsnutzern dürfte die Gratisversion zu mager sein.
Ideal für Fotografen, die Presets im Filmlook und einen einheitlichen Stil für ihre Handyfotos wollen
Von AppsPicks getestet am 23. Okt. 2026. So testen wir
VSCO im Test
VSCO ist ein Foto- und Videoeditor, der sich um Presets dreht – viele davon klassischen Filmsorten nachempfunden –, ergänzt um manuelle Werkzeuge wie HSL, Split-Toning, Körnung sowie Abwedeln und Nachbelichten. Dazu kommen ein Community-Feed und Profile, und neuerdings richtet sich die App mit Portfolio-Websites und Kundengalerien auch an Berufsfotografen. Sie eignet sich für alle, die ihren Fotos einen einheitlichen Look geben wollen – vom Gelegenheitsknipser mit dem Handy bis zu denen, die für Kunden einen visuellen Stil aufbauen.
Im Alltag importierst du ein Foto, probierst ein paar Presets aus und justierst dann Belichtung, Kontrast oder Weißabgleich, bis alles passt. Eine Lieblingskombination kannst du als Recipe speichern und eine Bearbeitung auf bis zu 100 Fotos gleichzeitig übertragen – das spart richtig Zeit, wenn du ein ganzes Shooting bearbeitest. Neuere KI-Tools entfernen störende Elemente, skalieren hoch und reparieren Bilder. Die komplette Preset-Bibliothek mit über 200 Looks steckt hinter einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft, daher stößt du in der Gratisversion schnell an Grenzen.
Warum wir sie ausgewählt haben: Die filminspirierten Presets und Körnungsregler sorgen für einen dezenten, natürlichen Look, den generische Filter-Apps kaum erreichen.
Darauf solltest du achten: Vieles, was die App reizvoll macht, gibt es nur mit Mitgliedschaft, und die Bewertungen unter Android fallen deutlich schlechter aus als unter iOS.
Das gefällt uns
- Filminspirierte Presets nach Looks wie Kodak, Fuji und Agfa
- Eine Bearbeitung per Stapel auf bis zu 100 Fotos übertragen
- Speicherbare Recipes halten deinen Stil einheitlich
- Detaillierte manuelle Tools wie HSL, Split-Toning, Körnung sowie Abwedeln und Nachbelichten
- Portfolio- und Kundengalerie-Funktionen für Berufsfotografen
Das könnte besser sein
- Die komplette Bibliothek mit über 200 Presets erfordert eine kostenpflichtige Mitgliedschaft
- Die Android-Version ist deutlich schlechter bewertet als die iOS-App
- Der wachsende Fokus auf Profi- und Business-Funktionen kann die App für Gelegenheitsnutzer überladen
- Nutzung nur mit Account möglich
Fragen zu VSCO
Ist VSCO kostenlos?
Der Download ist kostenlos und enthält eine Grundausstattung an Presets und Tools. Für die komplette Preset-Bibliothek und viele erweiterte Funktionen brauchst du eine VSCO-Mitgliedschaft, die als In-App-Abo angeboten wird.
Auf welchen Plattformen läuft die App?
VSCO gibt es für iPhone und Android. Außerdem nennt VSCO Desktop-Bearbeitungstools für Mitglieder.
Kann ich viele Fotos auf einmal bearbeiten?
Ja. Du kannst eine Bearbeitung erstellen und auf bis zu 100 Fotos übertragen – so wirkt eine Bildserie einheitlich.
Muss ich meine Fotos öffentlich teilen?
Nein. Die Bearbeitung findet in deinem eigenen Studio statt, und ob du etwas in deinem Profil oder in der Community veröffentlichst, entscheidest du separat.
Welche Alternativen gibt es?
Adobe Lightroom Mobile bietet umfangreichere RAW-Bearbeitung, und Snapseed ist eine komplett kostenlose Option mit starken manuellen Tools, aber weniger Presets im Filmlook.
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